Astrophysik
an der Universität Potsdam

 

Universit├Ąt Potsdam
Institut für Physik und Astronomie
Universitätsstandort Golm, Haus 28
Karl-Liebknecht-Str. 24/25
14476 Potsdam

Tel.: 49-(0)331-977-1054
Fax: 49-(0)331-977-5935


Wegbeschreibung

 








Webportal Astrophysik




Master of Science Astrophysics

Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung Master Astrophysics / Modulbeschreibungen




Pressemitteilung ESA




Astrophysik I


Prof. Dr. W.-R. Hamann


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Astrophysik II


Prof. Dr. P. Richter


.

PoWR - the Potsdam Wolf-Rayet star models

Aktuelle Beobachtungskampagnen an Grossteleskopen

Mysteriöse Röntgenpulsationen bei einem normalen Stern (Pressemitteilung der ESA)

Das kosmische Recycling

Sterne verlieren einen Großteil ihrer anfänglichen Materie. Dieses Material steht für neue Sterngenerationen zur Verfügung. Formen des Massenverlustes sind: Sternwind, Eruption und Explosion (Supernova). Faszinierend sind die Sterwinde von besonders heißen Sternen; ständig werden gewaltige Materiemengen mit Geschwindigkeiten von 10 Millionen Kilometern pro Stunde von den Sternen ausgeschleudert.

Spektralanalyse und Modellatmosphären

Die Sternspektren werden mit Großteleskopen aufgenommen (z. B. Europäische Südsternwarte, Hubble Space Telescope). Ihre Analyse erfolgt durch Vergleich mit aufwändigen Modellrechnungen. Die Ergebnisse verraten uns, welche gewaltigen physikalischen Prozesse am Werk sind.

Der Lebensweg der Sterne

Aus den Spektralanalysen wird abgeleitet, wie sich Sterne entwickeln und wie sie einmal enden (Weiße Zwerge, Neutronensterne, Schwarze Löcher). So können wir besser verstehen, wie die Sterne als die Motoren des kosmischen Materiekreislaufs zur bisherigen Entwicklung unseres Universums beigetragen haben.

 
 

Die diffuse Komponente des Universums

Dieses Gas befindet sich im Raum zwischen den Sternen innerhalb von Galaxien (interstellares Medium), aber auch im intergalaktischen Raum außerhalb der Galaxien als Teil der großskaligen filamentartigen Struktur des Universums (intergalaktisches Medium).

Analyse von Quasar-Absorptionslinien

Interstellare und intergalaktische Gaswolken hinterlassen Absorptions- Signaturen in den Spektren heller Hintergrundobjekte (z.B. Quasare). Mit hochauflösenden Spektrographen können die interstellaren/intergalaktischen Absorptionslinien vieler Elemente identifiziert und im Detail studiert werden.

Die Verteilung von Gas im Universum

Aus der Analyse der interstellaren und intergalaktischen Absorptionslinien können wir Rückschlüsse über die Verteilung und Masse der gasförmigen Materie im Universum ziehen. Außerdem liefert die Elementanalyse des interstellaren Mediums wichtige Informationen über die chemische Entwicklung der Galaxien vom frühen Universum bis heute.

Der Astrophysik nahe stehende Forschungsgruppen:

Lehrstuhl für Theoretische Astroteilchenphysik (Prof. Dr. M. Pohl)

Professur für Plasmaastrophysik (Prof. Dr. H. Yan)

Forschergruppe Planetare Ringe/Planetenentstehung (Prof. Dr. F. Spahn)

Professur und Forschergruppe Experimentelle Astroteilchenphysik (Prof. Dr. C. Stegmann/Dr. K. Egberts)